Yangtaichi Hamburg - Tai Chi und Qigong
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Tai Chi für Fitness
Aus den Parks und Gärten Chinas sind sie nicht
wegzudenken: Tausende Menschen, die in den Morgenstunden, in sich versunken
und sehr bedacht, sanft-fließende Bewegungen ausführen, die den ganzen Körper
einbeziehen.
Keine Frage, Tai Chi Chuan, das „chinesische Schattenboxen“, meist als Tai Chi abgekürzt, ist im Land des Lächelns Volkssport und Kulturgut – schließlich wurde die Bewegungskunst dort erfunden. Deren Wurzeln reichen rund 3000 Jahre zurück und basieren auf Übungen taoistischer Mönche. Der Chinese macht Tai Chi Chuan, um vital alt zu werden. Aber auch hierzulande entdecken immer mehr Menschen, was Tai Chi zu bieten hat. So hilft es beispielsweise bei Beschwerden des Bewegungsapparates, löst Verspannungen, wirkt stresslindernd und soll auch Herz-Kreislauf- Problemen vorbeugen. In der taoistischen Vorstellung wölbt sich der Himmel über die Erde, gestützt durch einen Balken. „Der Mensch soll diesen Balken darstellen, die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Der Bewegungsablauf, Form genannt, ist dementsprechend in drei Teile untergliedert. Teil eins symbolisiert die Erde. Deshalb steht die Beinarbeit im Vordergrund, der Kontakt mit dem Boden. Teil zwei verdeutlicht den Himmel: Der Oberkörper wird aufrecht gehalten, man strebt nach oben, oft nur auf einem Bein stehend. Der dritte Teil schließlich ist Sinnbild für den Menschen, die Verbindung zwischen Himmel und Erde. Hier werden die Übungen der ersten beiden Teile verbunden und miteinander koordiniert. Typisch sind ausgeprägte Bewegungen in alle Richtungen, Drehungen, wobei die korrekte Stellung sehr wichtig ist. Dabei werden Sehnen gedehnt, Muskeln erst gespannt, dann gelockert und so die Gelenke gestärkt. Auch der Stoffwechsel wird angeregt.
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