Yangtaichi Hamburg - Tai Chi und Qigong

 

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Angela Plarre

 

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Deutscher Taichi-Bund -

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seit 1996

 

 

 

 

Aktualisiert

Pushhands/ Tuishou Partnerübungen

 

 

 

 

Push Hands, Tui Shou : Hamburg Angela Plarre, Dimitri Platonov

 

 

Tui Shou, Pushhands bedeutet soviel wie "Schiebende Hände". Diese Partnerübungen folgen dem Yin-Yang-Prinzip. Beim Tuishou Training wird daher "Kleben" und "Folgen" geübt. Reagieren, statt agieren. Kraft nicht mit Gegenkraft beantworten, sondern umleiten, auch soll der Kontakt mit dem Partner aufrecht erhalten bleiben.

Durch die "Auseinandersetzung" mit einem Partner beim Push Hand lernt der Teilnehmer ein Gespür für sich und den Anderen zu entwickeln, Strategien zu bilden und erfährt, daß auch nachgeben zum Ziel führen kann.

 

 

 

In meinen Tai Chi Kursen in Hamburg sind Push Hand Übungen Bestandteil des Unterrichts. Durch langsames heranführen über Einzelübungen können sogar Kontaktängste abgebaut werden, Eigen- und Fremdwahrnehmung werden positiv beeinflusst.

 

„Folgen Oben und Unten einander, so kann der Gegner kaum eindringen. Lass ihn mich mit riesiger Kraft angreifen, unter dem Zug eines Gewichts von vier Unzen werden 1000 Pfund weggerückt."

 

 

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auf welche Art und Weise man Push Hands üben soll, dazu gibt es eine klare Aussage im Dashou Ge - „Lied der schlagenden Hände" (von Wang Zongyue):

 

Man muss gewissenhaft bei Peng - Schwellen, Lü - Streichen", Ji - Pressen" und An -Stoßen" sein. Folgen Oben und Unten einander, so kann der Gegner kaum eindringen. Lass ihn mich mit riesiger Kraft angreifen, unter dem Zug eines Gewichts von vier Unzen werden 1000 Pfund weggerückt. Hineinfiihren, ins Leere fallen lassen, vereinigen und so­gleich ausstoßen; anhaften, ver­binden, kleben bleiben und folgen, dabei den Kontakt zu sei­ner Kraft nicht verlieren und sich [ihr nicht] entgegenstemmen."

 

Chen Longxian soll immer betont haben:

Beim Taijiquan muss man gemäß den überkommenen Regeln vorgehen. Man erledigt gewissenhaft seine Aufgaben in Bezug auf [die vier Grundkräfte] Schwellen, Streichen, Pressen und Stoßen. Man muss unbedingt das Anhaften, Verbinden, Kleben bleiben und Folgen richtig machen ebenso darf man [in Bezug auf die Kraft des Gegners] es nicht verlieren und sich nicht entgegenstemmen. Dies alles dient dazu, die Grundlagen zu schaffen. Danach vertieft man weiter das Gelernte und verbessert sein Niveau Schritt für Schritt, indem man das Push Hands mit Schritten, Dalü - das „große Ziehen" und schließlich das Sparring lernt.

Das kann man mit dem Erlernen der Kalligraphie vergleichen. Erst lernt man Kaishu die Druckschrift. Dadurch schaff: man die Grundlage für den Gebrauch des Pinsels. Danach   lernt man Xingshu  -die Schreibschrift. Wenn man diese beherrscht, geht man über zu Caoshu - der „Grasschrift" [einer Schnellschrift mit fließenden, ineinander übergehenden Strichen]. Erlernt man auf diese Weise die Kalligraphie, gibt es kein Durcheinander in der Methode. Dennoch kommt man schnell voran. Beim Lernen des Taijiquan verhält es sich genauso. In Bezug darauf, wie man das Push Hands übt, haben die früheren Lehrer wiederholt betont, dass man si'cft an die überkom­menen Regeln halten soll, dass man seine Aufgaben bezüglich Schwellen, Streichen, Pressen und Stoßen gewissenhaft erledigen soll.

Die Richtschnur, an die msich halten soll, nachdem man dies beherrscht, lässt sich wie folgt zusammenfassen: {den Gegner] hineinführen, ins Leere fallen lassen, sich [mit seiner Kraft] vereinen und ihn sogleich ausstoßen; anhaften, verbinden, kleben bleiben und folgen, [dabei den Kontakt zu seiner Kraft] nicht verlieren und sich [ihr nicht] entgegenstemmen.'

Wenn man den ersten und den letzten Satz aus dem Lied der schlagenden Hände richtig umsetzt, dann handelt es sich um echtes Taijiquan Push Hands. Wenn man dies umsetzt, dann hat man es im Push Hands geschafft."

Auszug aus dem Magazin für Chinesische Kampfkunst Heft 3 2/2007

 

 

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